Heß, Krege oder Taskov

Alles was mit der Gesundheit zu tun hat.
Cornelia
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Re: Heß, Krege oder Taskov

Beitrag von Cornelia » 11.01.2019, 07:04

Ich war (bekanntlich) bei Hess und kann nur positives berichten.
Was das Personal angeht, hatte ich es überwiegend mit netten Leuten zu tun. Gemeckert wird schnell und gern. Manche Beschwerden halte ich für absolut absurd. Die Leute tun, was sie können und müssen nach Krankheitsgrad nun mal Gewichten. Ich habe selbst 12 Jahre in der Pflege gearbeitet und kann das sehr gut nachvollziehen. Heute würde ich den Job nicht mehr machen wollen. Eine Klinik ist nun mal eine Klinik und kein 5-Sterne-Hotel. Letztlich arbeiten dort, wie überall nur Menschen.
Meine Op-Ergebnisse sind sehr gut, auch wenn der Heilungsprozess noch immer an einigen Stellen nicht ganz abgeschlossen ist, Stichwort "Schwellungen im vorderen Bereich". Alles andere funktioniert sehr gut.

Cornelia
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Re: Heß, Krege oder Taskov

Beitrag von Solveig » 11.01.2019, 09:50

Hallo,

mir ist die Optik längst nicht das Wichtigste. Es ist keine Schönheits-OP! Auch cis Frauen sind sehr vielfältig. Aus zwei Metern Entfernung, d.h. in der Schwimmbaddusche, sind die Unterschiede nicht erkennbar. Die Vorstellung, in der (trans*) Sauna Details vergleichen zu können, ohne intim zu werden, ist absurd. Es reicht eine akzeptable Optik, wenn die Funktion einwandfrei gegeben ist.

Ich gehe eher danach, dass der*die Operateur*in auf dem Gebiet Erfahrung hat und routiniert arbeitet. Die OP-Technik soll auf dem höchsten Qualitätsniveau sein, um spätere Komplikationen weitgehend auszuschließen. Er*sie soll die OP-Risiken minimieren und für einen optimalen Heilungsverlauf sorgen. Die Kommunikation muss so sein, dass ich mich verstanden fühle und selbst die Anweisungen des Arztes verstehe. Das sorgt auch für ein Klima in der Klinik, in dem ich mich wohlfühlen kann.

Nicht zuletzt ist auch die Erreichbarkeit wichtig. Eine lange Anfahrt kann schon bei der Heimreise nach der OP ein Problem werden, besonders aber auch bei unvorhergesehenen Komplikationen nach der OP, die einen schnellen zweiten Eingriff erfordern. Wie es sich mit den teils extrem langen Wartezeiten verhält, weiß ich noch nicht. Wenn klar ist, worauf ich warte, und die Zeit für mich nutzen kann, dürfte die Warterei erträglich werden.

Liebe Grüße
Solveig

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Re: Heß, Krege oder Taskov

Beitrag von Britt » 11.01.2019, 11:31

Solveig hat geschrieben:
11.01.2019, 09:50
Auch cis Frauen sind sehr vielfältig.
Richtig.
Solveig hat geschrieben:
11.01.2019, 09:50
Die Vorstellung, in der (trans*) Sauna Details vergleichen zu können, ohne intim zu werden, ist absurd. Es reicht eine akzeptable Optik, wenn die Funktion einwandfrei gegeben ist.
Bei der GaOP gibt es Ergebnisse, welche sich optisch deutlich vom Original unterschieden. Von der Optik her einfach eine Genitalverstümmelung.
Solveig hat geschrieben:
11.01.2019, 09:50
Die OP-Technik soll auf dem höchsten Qualitätsniveau sein, ...
Dann darfst du die OP nicht in Deutschland machen lassen. Die meisten Chirurgen wenden hier noch die PI, eine zwanzig Jahre veraltete Operationsmethode an. Auf Platz 1 ist hier immer noch Thailand.
Solveig hat geschrieben:
11.01.2019, 09:50
Eine lange Anfahrt kann schon bei der Heimreise nach der OP ein Problem werden,
Ich kenne einige, welche in Thailand waren, auch Mädels die nach der OP mit dem Flixbus von München nach Berlin gefahren sind. Die Reise war zwar anstrengend, jedoch kein Problem.
Solveig hat geschrieben:
11.01.2019, 09:50
..besonders aber auch bei unvorhergesehenen Komplikationen nach der OP, die einen schnellen zweiten Eingriff erfordern.
An welche unvorhergesehenen Komplikationen denkst du hier?
Mir fallen hier spontan nur Probleme beim Wasserlasen ein, die einen schnellen Eingriff erfordern. Ein (Dauer)Katheter ist hier meist die Lösung.


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Re: Heß, Krege oder Taskov

Beitrag von Vivian » 15.01.2019, 22:28

Thailand ist ok.wer Geld hat. Das zählt die Krankenkasse nicht.

Cornelia
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Re: Heß, Krege oder Taskov

Beitrag von Cornelia » 16.01.2019, 06:14

Boah, vielleicht lasst ihr einfach mal die Kirche im Dorf...
[confusion/rollauge.gif]

MfG

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Re: Heß, Krege oder Taskov

Beitrag von Petra_Worring » 16.01.2019, 11:31

Okay, gemeckert wird viel, und Anschauung hatte ich bisher nur einmal am fast fertigen Ergebnis.

Allerdings gibt es viele Faktoren, die im Vorfeld abgeklärt werden müssen und damit die eine oder Untersuchung im KH beim Arzt des Vertrauens durchgeführt werden sollte.
Das spricht schon für die Nähe zum Wohnort.
Hinzu kommt die Begleitung, die man sich wünscht, bzw. die Besuche zur Abwechslung vom öden Klinikalltag können ebenfalls eine Rolle spielen.

Natürlich sprechen positive Bewertungen und Mundfunk auch eine wichtige Rolle.
Allerdings darf grundsätzlich eines nicht außer Acht gelassen werden: Es ist ein erheblicher operativer Eingriff, es können auch dem besten aller Ärzte Fehler unterlaufen oder unvorhergesehen Komplikationen auftreten und leider ist das Ergebnis auch immer Tagesform abhängig, was allerdings nicht sein sollte.
Soll heißen, weil ein Arzt die eine oder andere sehr gute OP durchgeführt hat, muss er für mich nicht der richtige sein.

Grundsätzlich dürfte der eigene, sehr persönliche Eindruck, den man vom Operateur hat, ausschlaggebend sein.
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Sie sind so stark, dass sie keine Maske mehr brauchen.

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Re: Heß, Krege oder Taskov

Beitrag von Britt » 16.01.2019, 13:23

Vivian hat geschrieben:
15.01.2019, 22:28
Thailand ist ok.wer Geld hat. Das zählt die Krankenkasse nicht.
Das ist nicht ganz richtig.
Die gesetzliche Krankenkasse zahlt normalerweise nicht.
Wenn man privat versichert ist, ist es Verhandlungssache. Hier stimmen meist die Krankenkassen zu, da die OP in Thailand billiger ist als in Deutschland.

Aber auch bei der gesetzlichen Krankenkasse besteht eine theoretische Möglichkeit. Man beantragt explizit eine Chonburi Flap. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten Dank einer Genehmigungsfiktion (nicht Einhaltung der Fristen). Dann ist auch eine OP in Thailand möglich, da innerhalb der EU diese Operationsmethode nicht angeboten wird. Ich muss allerdings zugeben, dass ich niemanden kenne, bei dem dies geklappt hat.

Britt

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Re: Heß, Krege oder Taskov

Beitrag von Serena » 16.01.2019, 18:41

Petra_Worring hat geschrieben:
16.01.2019, 11:31
Das spricht schon für die Nähe zum Wohnort.
Hinzu kommt die Begleitung, die man sich wünscht, bzw. die Besuche zur Abwechslung vom öden Klinikalltag können ebenfalls eine Rolle spielen.
Ich war in München welches nicht wirklich direkt um die Ecke von Hagen liegt, aber für mich war München die richtige Entscheidung.
Während ich in München war hat ich Besuch von einer Bekannten aus der Schweiz und einer anderen bekannten aus Worms.

Wieder zurück hatte ich in Dortmund eine gute Frauenärztin.

Jede muss sich selbst entscheiden wo sie sich operieren lässt.

LG Serena

Vivian
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Re: Heß, Krege oder Taskov

Beitrag von Vivian » 18.01.2019, 20:52

@ Britt. Kann sein aber ich gehe von der standardt kk aus.

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Re: Heß, Krege oder Taskov

Beitrag von Anna Bianca » 19.01.2019, 11:10

Hallo Britt,

mir ist ebenfalls kein einziger Fall bekannt in dem die GKV eine OP im (europäischen) Ausland bezahlt hat.
Der Genehmigungsfiktion wird bewußt von den KK´s entgegen gesteuert indem die Anträge zur Kostenübernahme abgewiesen werden.
Die Begründung liegt irrsinniger Weise an den Kosten, aber eben auch an den weiteren Kosten für Korrektur-OP und Nachsorge.
Dazu wird von den GKV´s grundsätzlich die Übernahme der Reisekosten verweigert.

Aus genannten Gründen verweigern auch immer mehr PKV´s die Kostenübernahme für GaOP´s im Ausland.
Es bleibt eine Einzelfallentscheidung und wird kein Regelfall werden.

Bei den mir bekannten durchgeführten OP´s im Ausland handelt es sich ausschließlich um Selbstzahler.

LG, Anna
Die kleine Anna möchte tanzen, und sie tanzt gerne !!!

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